
Kronen Zeitung
BUNDESLIGA
Ried verliert beim GAK, darf aber noch hoffen
Der GAK hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wichtige Punkte eingefahren und Rieds Meistergruppen-Träume einen herben Dämpfer zugefügt.
Die Grazer feierten in der vorletzten Runde des Grunddurchgangs einen 2:1-(2:0)-Heimsieg gegen die Innviertler und holten nach fünf Spielen ohne vollen Erfolg wieder einen Dreier. Sechs Zähler beträgt damit der Abstand zu Schlusslicht Blau-Weiß Linz. Die Rieder bleiben 2026 weiter ohne Ligasieg und rutschten auf Rang acht zurück.
Alexander Hofleitner (7.) und Ramiz Harakate (26.) schossen die Steirer früh auf die Siegerstraße. Auch ein Eigentor von Lukas Graf (92.) und ein Platzverweis für Mark Grosse (93.) verhinderten nicht den vierten Saisonsieg des GAK, der zum Abschluss des Grunddurchgangs nächsten Sonntag nach Tirol zur WSG reist. Ried hat zwei Zähler Rückstand auf die Top 6 bzw. Rapid und ist nun auf Schützenhilfe angewiesen. Zunächst hat die SVR aber am Mittwoch (20.30 Uhr) im Innviertel den oberösterreichischen Cup-Halbfinalschlager gegen den LASK vor der Brust, vier Tage später steht in der Liga das Heimspiel gegen die Wiener Austria an.
Effiziente Grazer, biedere Rieder
GAK-Coach Ferdinand Feldhofer fielen die Stammspieler Murat Satin, Tobias Koch und Daniel Maderner verletzt aus. Ried-Trainer Maximilian Senft musste seinen gesperrten Goalgetter Kingstone Mutandwa vorgeben, für ihn kam Sturm-Graz-Leihspieler Peter Kiedl zum Zug. Die Partie begann mit einer Pyrotechnik-bedingten Unterbrechung. Als Schiedsrichter Markus Hameter die Partie für einen GAK-Freistoß wieder freigab, stand es auch schon 1:0 für die Gastgeber. Hofleitner war nach Flanke von Thorsten Schriebl per Kopf zur Stelle, beide Spieler waren durch die Ausfälle in die Startelf gerutscht.
Die Partie gestaltete sich in der Folge auf Augenhöhe: Doch während sich die Gäste offensiv bieder zeigten, stachen die „roten Teufel“ ein weiteres Mal zu. Harakate marschierte durch die SVR-Verteidigung und schloss den Angriff erfolgreich mit einem präzisen Schuss ins untere Eck ab. Leon Klassen ließ das 3:0 liegen, scheiterte vor Andreas Leitner am SVR-Goalie (38.). In Hälfte zwei suchte der GAK die Vorentscheidung, Jacob Italiano verpasste diese aber knapp (62.).
Drama in der Schlussphase
Das führte zu einer hektischen Schlussphase. Die Rieder kamen in der Nachspielzeit durch den Grazer Graf noch zum Anschlusstreffer, der einen Schuss von Ante Bajic unhaltbar abfälschte. Unmittelbar danach sah GAK-„Joker“ Grosse Rot gegen seinen Ex-Club, nachdem er Christopher Wernitznig rustikal von hinten foulte. Hofleitner vergab am Ende das 3:1.
Grazer AK – SV Ried 2:1 (2:0)
Graz, Merkur Arena, 5.467 Zuschauer, SR Hameter.
Tore:
1:0 (7.) Hofleitner
2:0 (26.) Harakate
2:1 (92.) Graf (Eigentor)
GAK: Stolz – Owusu, Pines, Vraa – Italiano (89. Graf), Schriebl, Olesen, Lichtenberger (71. Grosse), Klassen – Hofleitner, Harakate (81. Frieser)
Ried: Leitner – Havenaar, Sollbauer, Steurer – Bajic, Maart (65. Rasner), Mayer (46. Nasrawe), Pomer (78. Boguo) – Bajlicz (65. Wernitznig) – Kiedl, Van Wyk (77. Sane)
Rote Karte: Grosse (93./Foulspiel)
Gelbe Karten: Schriebl, Hofleitner, Owusu, Italiano, Stolz bzw. Pomer, Sollbauer, Wernitznig
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Bild: GEPA
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